COPD

Laut der WHO ist die COPD (Chronic obstructive pulmonary Disease / Chronisch obstruktive Bronchitis) gegenwärtig weltweit auf Platz 4 der häufigsten Todesursachen. Weltweit leiden etwa 64 Millionen Menschen an einer chronisch obstruktiven Bronchitis, das sind etwa 14 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Bedingt durch die Lebensumstände und negative Umweltfaktoren (Luftverschmutzung) wird die chronisch obstruktive Bronchitis bis 2020 auf den dritten Platz vorrücken, so die Prognose von Experten. Sie ist damit die Volkskrankheit mit der höchsten Steigerungsrate.

COPD

Unter einer COPD versteht man die chronische Erkrankung der Lunge, die auf entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen beruht, meist einhergehend mit einem Lungenemphysem. Die Hauptrisikogruppe für eine chronisch obstruktive Bronchitis sind Raucher und Passivraucher, weshalb die Krankheit auch häufig als „Raucherlunge“ oder „Raucherhusten“ bezeichnet wird. Der Verzicht auf Nikotin ist daher eine der wichtigsten Therapiemaßnahmen.

Typische Symptome der Erkrankung sind Husten mit Auswurf und Atemnot bei Belastung. Die Atemnot macht sich am Anfang der Erkrankung meist nur bei körperlicher Belastung bemerkbar (Treppensteigen, Fahrradfahren). Bei fortgeschrittener Erkrankung sind die Betroffenen schon im Ruhezustand kurzatmig und haben das Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen.

Im Gegensatz zum Asthma lässt sich die Verengung der Atemwege durch Medikamente nur teilweise, aber nicht vollständig bessern. Denn sind die der Erkrankung zu Grunde liegenden Veränderungen der Lunge erst einmal entstanden (Vernarbung des Lungengewebes), bleiben sie im Falle von COPD lebenslang bestehen und schreiten in der Regel weiter fort – werden also chronisch.

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